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Alterserfordernis im Schießsport

In vielen Sportarten gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen für die Ausübung des Sports durch Minderjährige.

Im Schießsport ist das anders. Hier regelt der Gesetzgeber unter welchen Voraussetzungen Kinder und Jugendliche den Schießsport ausüben dürfen.

In § 27 Abs. 3 und Abs. 4 WaffG wird das Schießen von Minderjährigen auf Schießstätten geregelt.

Grundsätzlich müssen beim Schießen von Minderjährigen folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Das Schießen erfolgt unter Obhut eines zur Aufsichtsführung berechtigten Sorgeberechtigten oder

2. das Schießen erfolgt unter Obhut einer verantwortlichen und zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen besonderen Aufsichtspersonen und der Sorgeberechtigte hat schriftlich sein Einverständnis erklärt oder ist selbst anwesend.

Die erste Variante wird oft ausscheiden, da die Eltern als Sorgeberechtigte meistens nicht zur Aufsichtsführung auf der Schießstätte befugt sind.

Die zweite Variante ist der Normalfall. Es müssen Aufsichtspersonen vorhanden sein, die über die entsprechende Qualifikation zur Obhut über das Schießen von Minderjährigen haben. Diesen muss das schriftliche Einverständnis der Sorgeberechtigten während des Schießens übertragen werden.

 

Jugendliche von 12-14 Jahren

Erlaubt ist das Schießen mit Luftpistole und Luftgewehr

 

Jugendliche von ab 14 Jahren

Erlaubt ist das Schießen mit Kleinkaliberwaffen wie der Kleinkaliber-Sportpistole oder dem Kleinkaliber-Sportgewehr.

 

Kinder unter 12 Jahre

Kindern unter 12 Jahren kann die Waffenbehörde zur Förderung des Leistungssport eine Ausnahme bewilligen. Die Behörde soll dies bewilligen, wenn eine ärztliche Bescheinigung über die geistige und körperliche Eignung des Kindes vorliegt. Der Schützenverein muss darüber hinaus die schießsportliche Begabung des Kindes bescheinigen.